Cosycooking

Über mich

 

13 FRAGEN – 13 ANTWORTEN

 

 

Frühstück, Mittag- oder Abendessen?

 

Wenn ich wählen müsste – ich bin ein 100% Frühstücks-Typ, wobei ich die Kochabende am Wochenende mit meinem Mitbewohner ebenfalls nicht missen möchte.

 

 

Meine besten Inspirationsquellen?

 

Reisen, Natur und der ganz normale Alltag. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und Fragen stellt, gibt es unendlich viele Situationen die wahre Inspirationsquellen sein können.

 

 

Was ich als Österreicherin an meinem Wohnort St. Gallen, Zürich und der Schweiz generell mag?

 

1. In der Schweiz sind die Wege kurz und die Landschaften und Mentalitäten vielfältig. Von der weltstädtischen Little Big City Zürich in den hintersten Winkel des Engadin ist es wahrlich ein Katzensprung. Eine interessante Mischung.

 

2. Die Leichtigkeit, mit der man über den Tellerrand blicken kann und innerhalb kürzester Zeit nach Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich reist. Das perfekte Mittendrin Gefühl. Unbezahlbar.

 

 

Mein Einkaufsstil?

 

Grob geschätzt sind 90% der von mir gekauften Lebensmittel Bio – Gemüse und Früchte praktisch immer, andere Produkte wenn es Sinn macht diese Bio zu kaufen – und kommen grösstenteils aus dem 80 km Radius in dem ich mich hauptsächlich bewege. Ich kenne einen Grossteil der Produzenten. Ausnahme sind natürlich exotische Früchte und Zutaten für exotische Landesküchen. Durch meine vielen Reisen habe ich die verschiedensten Gerichte kennengelernt und mag deshalb nicht darauf verzichten.

 

Gemüse kaufe ich meistens auf dem St. Galler Bauernmarkt oder auf dem Wochenmarkt. Seit Anfang Februar 2013 esse ich kein Fleisch mehr. Update: 27.9.13 Meine fleischlose Phase hat ein Ende gefunden. Ohne lange darüber zu schreiben kann ich nur sagen – weshalb soll ich mir etwas verbieten, dass ich ab und zu, in guter Qualität ganz gern habe? Dessen Herkunft ich kenne und das als Besonderheit allerhöchstens 1 x pro Woche auf den Tisch kommt. Ich fand keine schlüssige Antwort darauf und deshalb landet jetzt ab und zu wieder Fleisch auf meinem Teller.

 

Ich werde in Kürze eine eigene Rubrik mit meinen Einkaufsquellen veröffentlichen.

 

 

Mein Kochstil?

 

Ich liebe Gemüse und bin ein grosser Fan von Getreide. Kräuter zu sammeln ist mein Hobby, ich bin experimentierfreudig, koche gerne nach was mir auf Reisen geschmeckt hat und lasse mich von fremden Küchen für eigene Gerichte inspirieren.

 

 

Meine kulinarischen Lieblingsplätze in St. Gallen?

 

1. Frühstücken im Bio-Café Vivendi in der Bankgasse – hausgemachte Müsli und Brote, exzellente heisse Schoggi und exotisch gewürztes Gerstenwasser.

 

2. An Samstagvormittagen im News Café mit einem oder zwei Espresso, einem Gipfeli und der druckfrischen Zeitung den Tag gemütlich beginnen. Dort sitzt es sich übrigens auch abends gut.

 

3. Essen in den urigen Erststockbeizen der Stadt – wie dem Schwarzen Adler wo hauptsächlich mit Bio-Produkten gekocht wird, oder im Restaurant Bäumli.

 

4. Die beiden italienischen Restaurants Baratella und Faccincani in denen es keine Pizza, aber ausgezeichnete Pasta- und Fleischgerichte gibt.

 

 

Mein besonderer Urlaubswunsch?

 

Rucksack packen, Haustüre abschliessen und ein paar Wochen Richtung Süden wandern. So stelle ich mir die perfekte Entschleunigung vor.

 

 

Welche Orte auf dieser Welt, die ich bereits kenne, würde ich gerne ein 2. Mal besuchen?

 

1. Baikalsee in Sibirien – weil ich diese gewaltige, unvorstellbar schöne Natur unbedingt im Winter erleben möchte, trotz minus 40°C oder gerade deswegen.

 

2. Buzios in Brasilien – weil sich der Badeort mit 13 völlig unterschiedlichen Stränden seinen Charme trotz der vielen Touristen bewahrt hat.

 

3. Luang Prabang in Laos – weil die Atmosphäre und der Mix aus alt und neu, fernöstlich und europäisch einfach zum Bleiben und Relaxen einlädt.

 

 

Das abenteuerlichste kulinarische Erlebnis auf Reisen?

 

Beim Fahrradfahren in Nordthailand von einer thailändischen Familie zu sich zum Übernachten eingeladen und von der Dame des Hauses zum Abendessen mit Reisnudeln und gestocktem, gewürfeltem Hühnerblut bekocht worden. Thailändische Küche kann – für einen westlichen Gaumen zumindest – appetitlicher sein.

 

 

Kulinarischer Hintergrund?

 

Immer schon gerne gekocht, österreichische HLW (5jährige Schule mit starkem Bezug zum Kochen) absolviert, Schweizer Hotelfachschule absolviert und insgesamt 6 Jahre in Gastgewerbe/Hotellerie gearbeitet – in Administration, Küche und Service.

 

 

Dringendster und immer noch unerfüllter kulinarischer Wunsch?

 

Ein Besuch bei Käsepapst Bertrand Antony im französischen Sundgau (Elsass). Seit ich vor ein paar Jahren zum gewünschten Termin keinen Platz mehr bei einer Käsezeremonie (ja, Zeremonie, nicht Verkostung) bekam und dann obendrein an einem Samstagnachmittag 10 Minuten nach Ladenschluss mit dem Fahrrad vor der Tür des kleinen unscheinbaren Geschäftes stand, lässt mich dieser Gedanke nicht mehr los.

 

 

Lieblingslebensmittel die ich auf Reisen kennengelernt habe und hier ab und zu vermisse?

 

1. Naranjilla – eine Frucht in Ecuador, die in Kolumbien Lulo heisst. Es wird hauptsächlich Saft daraus gemacht der süchtig macht. Ich habe davon berichtet.

 

2. Lucuma – in Chile gibt es ein auch bei uns bekanntes Markeneis, aber anstatt mit Vanille aus Lucuma hergestellt. Köstlich und sehr erfrischend.

 

 

Warum CosyCooking?

 

Für mich die perfekte Möglichkeit neben dem spannenden aber kulinarisch fernen Marketing-Job meine Koch- und Reiseleidenschaft in Worte und Bilder zu fassen UND neue Kontakte zu knüpfen, mit denen, die das auch gern tun.