Cosycooking

Ein Feigensalat der keiner sein konnte

Überraschung – letzte Woche brachte mir mein Arbeitskollege eine Schale Feigen aus seinem Garten mit. Richtig schöne, grosse Feigen, wie man sie im Geschäft kaum findet – garantiert ohne chemische Hilfsmittel gewachsen. Was tun damit? Die kann man nicht einfach so ins morgendliche Müesli schnipseln. O.K. – 2 Stück haben dann doch darin ihre Bestimmung gefunden. Eine habe ich gleich so verputzt – köstlich! Und der Rest?

Eine kurze Umfrage bei Twitter brachte schnelle Ergebnisse. Das Abendessen war gerettet. Und meine Vorstellung, die Feigen so natürlich wie möglich zu belassen, erfüllt. Die Wahl fiel auf einen Feigensalat. Den es hier und hier auch schon gab. Meine Version: zerzupfte Blätter eines knackigen Minilattichs, würziger Rucola, Büffelmozzarella mit Geschmack, Basilikum und geviertelte Feigen. Dazu eine Vinaigrette aus Limettensaft, dunklem Balsamicoessig, Olivenöl, Akazienhonig, Fleur de sel und Pfeffer.

Dann wurde der Herbst durch eine Hitzewelle abgelöst und eines stand fest. Diesen Feigensalat musste es so schnell wie möglich wieder geben. Dieses Mal mit gekauften Früchten. Auf dem Weg nach Hause – 15 km, 4 Geschäfte und eine dreiviertel Stunde später – KEINE Feigen. Weder beim türkischen Händler, noch im Supermarkt. Es gabkeine. Ich hatte ja nicht erwartet Bio-Feigen zu finden. Aber gar keine?

Was nun? Ab und zu fahre ich bei einem Bauern mit kleinem Hofladen vorbei. Er baut konventionell an, führt keine Bio-Ware, dafür ist immer alles super-erntefrisch. Zurzeit bei ihm hoch im Kurs: Melonen aus eigenem Anbau und Pfirsiche von einem anderen Bauern in der Region. Dieses Aroma! Bis ich zu Hause war, hatte ich den köstlichen Melonen-Pfirsich-Duft, der sich so angenehm im ganzen Auto vermischte und verbreitete, richtiggehend inhaliert. Das ist Sommer! Für den Salat fiel die Wahl schliesslich auf die Melone. Salopp gesagt – gar keine verkehrte Entscheidung. Ein stimmiger Feigenersatz.

MELONENSALAT MIT BURRATA UND ROHSCHINKEN (Quelle: abgewandelt, siehe Text)

Zutaten (dieses Mal ohne Mengenangaben)

  • Bio-Minilattich – so heisst Römersalat in der Schweiz
  • Bio-Rucola
  • frische Charentais-Melone ODER Feigen
  • Rohschinken – unbedingt auf wirklich gute Qualität achten
  • Burrata ODER Büffelmozzarella
  • Bio-Basilikum
  • hellen Balsamico- ODER dunklen Balsamicoessig
  • Bio-Olivenöl
  • Bio-Akazienhonig
  • Bio-Limettensaft
  • Pfeffer
  • Fleur de sel

 

  1. Minilattich und Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zerzupfen
  2. Feigen waschen und in Viertel einschneiden – unten sollte sie noch zusammenhalten ODER Melone in Achtel schneiden
  3. Salat und Früchte auf einem Teller anrichten
  4. Rohschinken rund um die Früchte legen
  5. Burrata ODER Büffelmozzarella in Stücke reissen und auf dem Salat verteilen
  6. Basilikum waschen und in kleine Stücke reissen und ebenfalls auf den Salat geben
  7. für die Vinaigrette Essig – bei der Feigenvariante habe ich dunklen, bei der Melone hellen Balsamico verwendet – Olivenöl, Akazienhonig, Limettensaft, Pfeffer und Fleur de sel verrühren und grosszügig über den Salat träufeln
  8. dazu schmeckt am Besten ein gutes Weissbrot

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Kommentare

  1. cookkooc
    24.10.2011

    hmmmm…das sieht total lecker aus!

  2. Birgit
    14.11.2013

    @Franziska: An der Hauswand mit voller Sonneneinstrahlung. Es ist mehr ein Strauch als ein Baum. Eigene Feigen ist schon was Feines. Ich hoffe, dass unsere aus Italien mitgebrachten Stecklinge eines Tages selber Früchte tragen.

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